Mein Oeder Weg - Bildmarke aus 5 bunten Balken, die das Gelände mit den Gebäuden symbolisieren, darunter der Claim "Mitten im Nordend"

Mein Oeder Weg

Der Oeder Weg ist mehr als eine Adresse. Er ist Zuhause, Nachbarschaft und Alltag. Genau deshalb informieren wir hier transparent, verständlich und verlässlich über das, was sich verändert und das, was für Sie wichtig bleibt.

Dieses Projekt verstehen wir nicht nur als bauliche Aufgabe, sondern als Verantwortung für einen Ort, an dem Menschen leben. Veränderungen sollen nachvollziehbar sein und nicht über Köpfe hinweg stattfinden. Zuhören, erklären und einbeziehen gehören für uns ebenso dazu wie eine offene und verlässliche Kommunikation.

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die zentralen Themen des Projekts. Warum ein Abriss des Gebäudesriegeles am Oeder Weg 74 bis 78 notwendig ist, was an dieser Stelle neu entsteht und welche Auswirkungen die Baumaßnahmen auf die Nachbarschaft haben können. Die folgenden Bereiche führen diese Punkte jeweils im Detail aus.

Die Website bündelt alle aktuellen Informationen und soll ein verlässlicher Ort der Orientierung sein. Für Mieterinnen und Mieter, für Nachbarinnen und Nachbarn und für alle, die sich für die Entwicklung am Oeder Weg interessieren.

Warum Abriss?

Mein Oeder Weg - Illustration zum Warum: Ein Mensch steigt mit einer Leiter auf ein Fragezeichen

Was entsteht Neues?

Mein Oeder Weg - Illustration zur Vision: Ein Mann baut eine Ziegelwand

Welche Auswirkungen kommen für die Nachbarschaft?

Mein Oeder Weg - Illustration zur Nachbarschaft: Eine Gruppe verschiedener Personen

Informationen für Mieterinnen und Mieter

Hier halten wir Sie regelmäßig über den Fortschritt bei den Bauarbeiten auf dem Laufenden.

Durchführung der statischen Sicherungsmaßnahmen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie angekündigt, haben in der Zwischenzeit die ersten persönlichen Gespräche mit den Mieterinnen und Mietern stattgefunden. Im Rahmen dieser Gespräche haben wir Ihnen die konkret vorgesehenen Arbeiten, die geplante Positionierung der Träger und Stützen sowie die damit für Sie verbundenen Auswirkungen im Detail erläutert. Wir bedanken uns bereits an dieser Stelle für die konstruktive Mitwirkung zu den leider nicht zu umgehenden Sicherungsmaßnahmen.

In den Gesprächen sind häufiger ähnliche Fragen aufgekommen, die wir nachfolgend gebündelt beantworten möchten, damit alle Mieterinnen und Mieter über denselben Kenntnisstand verfügen.

  1. Notwendigkeit der Sicherungsmaßnahmen

Wie wir bereits in den Schreiben vom 20. April 2026 ausgeführt haben, sind die Sicherungsmaßnahmen dringend erforderlich, um die Nutzung des Gebäudes weiter aufrecht zu erhalten.

Die statischen Untersuchungen der Geschossdecken haben ergeben, dass bezüglich der Standsicherheit ohne sichernde Maßnahmen Bedenken bestehen. Um eine weitere sichere Nutzung des Gebäudes zu ermöglichen, müssen die Decken kurzfristig mittels Trägern und Stützen abgestützt werden.

Die Untersuchung der Gebäudedecken sowie die nachfolgende Planung der Sicherungsmaßnahmen ist durch das anerkannte Ingenieurbüro Krebs + Kiefer Ingenieure GmbH erfolgt. Herr Dr.-Ing. Daus war bei den Informationsveranstaltungen anwesend, hat den Zustand der Gebäudedecken sowie das Prinzip der vorzunehmenden Sicherungsmaßnahmen erläutert und stand für Fragen zur Verfügung.

Wir haben die Ergebnisse der statischen Untersuchungen zusätzlich (freiwillig) der Bauaufsicht vorgelegt. Diese hat die Gutachten durch einen öffentlich bestellten Prüfsachverständigen unabhängig prüfen lassen. Auf dieser Grundlage hat die Bauaufsicht bestätigt, dass die von Krebs + Kiefer empfohlenen Sicherungsmaßnahmen erforderlich, geeignet und verhältnismäßig sind, um die Nutzung der Gebäude aufrecht zu erhalten.

Wichtig ist, dass die statischen Sicherungsmaßnahmen je Gebäude von unten nach oben (also im Keller beginnend) etagenweise ausgeführt werden müssen und ein Einbau in allen Wohnungen erforderlich ist, um die erforderliche, sichernde Wirkung zu gewährleisten.

  1. Positionierung der Stützen

Durch die Träger und Stützen wird die Last der Geschossdecken und aus der Nutzung der Wohnungen gleichmäßig verteilt und nach unten abgetragen. Aus statischen Gründen ist es daher zwingend erforderlich, dass diese in den Wohnungen aufeinander abgestimmt eingebaut werden.

Die konkrete Positionierung der Stützen wurde auf Basis der durchgeführten Vermessungsergebnisse sorgfältig geplant. Der Statiker hat dabei im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten versucht, die Stützen und die Kanthölzer, auf denen diese aufstehen müssen, unter Berücksichtigung Ihrer Möblierung so zu positionieren, dass die Beeinträchtigungen für Sie als Mieterinnen und Mieter so gering wie möglich gehalten werden. Die Vermessung der Wohnungen hat u.a. ergeben, dass die Wände in den Etagen nicht immer exakt übereinanderstehen. Dies führt dazu, dass die Träger und Stützen nicht immer in unmittelbarer Nähe zu Wänden positioniert werden können, sondern teilweise mit Abstand eingebaut werden müssen. Eine Umpositionierung einzelner Stützen in einzelnen Wohnungen ist aus statischen Gründen leider nicht weiter möglich. Die jetzt vorgestellte Positionierung ist bereits das Ergebnis eines Optimierungsprozesses der Sicherungsmaßnahmen bezogen auf alle Wohnungen im jeweiligen Gebäude.

Uns ist bewusst, dass der Einbau der Stützen und der Kanthölzer im Bodenbereich zu leider nicht zu vermeidenden Beeinträchtigungen führt. Um dies angemessen zu berücksichtigen, soll in Abhängigkeit zu der von Wohnung zu Wohnung variierenden Intensität der Beeinträchtigung mit Ihnen eine angemessene Mietminderung vereinbart werden.

  1. Vorbereitung der Sicherungsmaßnahmen

Für die Aufstellung der Stützen an den statisch erforderlichen Positionen müssen in einigen Wohnungen Möbel verrückt werden. Mit dem Verrücken der Möbel haben wir das Fachunternehmen Fermont beauftragt, welches bereits die Sicherungsmaßnahmen im Keller durch Um- und Ausräumen unterstützt hat. Ein Mitarbeiter der Firma Fermont nimmt an allen Mietergesprächen teil, um gemeinsam mit Ihnen das Umstellen der betroffenen Möbel zu besprechen und sofern ein Verrücken der vorhandenen Möblierung nicht in Betracht kommen sollte, eine Lösung zu erarbeiten.

Nach der bestehenden Planung ist nicht davon auszugehen, dass es zu Beschädigungen an Mobiliar, Inventar oder der Wohnung selbst kommt. Ebenso ist nicht von einer Verschmutzung der Wohnung auszugehen. Säge- und Anpassungsarbeiten werden außerhalb der Wohnung ausgeführt. Sollte es dennoch zu Beschädigungen oder Verschmutzungen kommen, werden wir uns um die Beseitigung bzw. den Schadensausgleich kümmern.

  1. Durchführung der Sicherungsmaßnahmen

Während der Einbringung der Stützen und Träger ist ein Verbleib in der jeweiligen Wohnung aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Der vorübergehende Auszug dient auch der Beschleunigung der Maßnahme. Nach Abstimmung mit dem ausführenden Unternehmen gehen wir davon aus, dass die Maßnahme in der Regel innerhalb von 2 Arbeitstagen je Wohnung, also mit einer Übernachtung außerhalb der Wohnung, durchgeführt werden kann (Zugang zur Wohnung an Tag 1 ab 8:00 Uhr und Rückgabe an Tag 2 ab 17 Uhr).

Für die Übernachtung außerhalb Ihrer Wohnung organisieren wir eine Übernachtung in einem in der Nähe gelegenen Hotel oder zahlen Ihnen einen Einmalbetrag, wenn Sie sich selbst um eine alternative Übernachtungsmöglichkeit kümmern möchten. Im Detail soll dies im Gespräch mit Ihnen abgestimmt und fixiert werden.

  1. Vereinbarung der Abstimmungsergebnisse

      Um die Abstimmungsergebnisse für Sie und uns als verlässliche Grundlage zu dokumentieren, würden wir gerne mit Ihnen eine entsprechende Vereinbarung treffen („Nachtrag zum Mietvertrag“). Inhalt der Vereinbarung sollten die folgenden Punkte sein:

–     Vereinbarung Dauer/Termin für die Einbringung der Sicherungsmaßnahmen in Ihrer Wohnung

–     Regelung des Umstellens/Verschiebens von Mobiliar durch die Fa. Fermont auf unsere Kosten, zur Dokumentation des Zustands vor Übergabe der Wohnung zum Einbau der Sicherungsmaßnahmen und der Haftungsübernahme für bei den Arbeiten verursachte Schäden an Mobiliar, Inventar oder der Wohnung

–     Vereinbarung der Bereitstellung eines Hotelzimmers für die Dauer der Einbringung der Sicherungsmaßnahmen in Ihrer Wohnung oder der Zahlung einer Tagespauschale, wenn Sie sich selbst um eine alternative Unterbringung für diesen Zeitraum kümmern möchten

–     Vereinbarung einer Reduktion der Kaltmiete für die Dauer des Auszugs während der Einbringung der Sicherungsmaßnahmen in Ihrer Wohnung

–     Vereinbarung einer Mietminderung für durch die Sicherungsmaßnahmen verursachte Beeinträchtigungen der Nutzung der Mietsache (da die Wohnungen unterschiedlich stark betroffen sind, variiert die aus unserer Sicht angemessene Mietminderung, was wir gerne mit Ihnen persönlich abstimmen möchten)

Durch Abschluss einer solchen Nachtragsvereinbarung zum Mietvertrag würden die im Zusammenhang mit der Einbringung der Sicherungsmaßnahmen stehenden Themen für Mieter und Vermieter transparent und verlässlich geregelt. Der Mietvertrag würde in allen übrigen Punkten unverändert bleiben (was in einer solchen Nachtragsvereinbarung auch ausdrücklich festgehalten wird).

  1. Was geschieht nach Einbau der Sicherungsmaßnahmen?

Auf der Grundlage der Untersuchungen zum Zustand der Gebäudedecken durch die Krebs + Kiefer Ingenieure GmbH haben wir eine Prüfung beauftragt ob und wie eine Sanierung des statischen Systems der Gebäude möglich ist. Ergebnisse hierzu erwarten wir für das vierte Quartal diesen Jahres und werden diese nach dem Vorliegen mit der Bauaufsicht der Stadt Frankfurt abstimmen und dann wieder auf Sie zu kommen. Die Sicherungsmaßnahmen müssen bis zu einer möglichen Sanierung dauerhaft aufrecht erhalten bleiben.

  1. Hinweis für den Fall eines gewünschten Auszugs

In den bisherigen Gesprächen wurden wir mehrfach gefragt, welche Möglichkeiten bestehen, wenn Mieterinnen oder Mieter sich aufgrund der aktuellen Situation dazu entscheiden, ihre Wohnung aufzugeben. Auch hierzu möchten wir nochmals ausdrücklich klarstellen: Sollten Sie sich für einen Auszug entscheiden, werden wir auf die Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist verzichten und eine kurzfristige Beendigung des Mietverhältnisses ermöglichen.

Die konkrete zeitliche Abwicklung können wir flexibel und entsprechend Ihrer persönlichen Situation mit Ihnen abstimmen. Wenn Sie hierzu Fragen haben oder diese Möglichkeit für Sie grundsätzlich in Betracht kommt, sprechen Sie uns gerne jederzeit an. Wir besprechen die Einzelheiten vertraulich und individuell mit Ihnen. Gerne erreichen Sie uns hierzu sowie bei allen weiteren Fragen per E-Mail unter dialog@amOederWeg.de oder telefonisch unter 069 – 768 072 111.

 

Wir möchten uns nochmals bei allen Mieterinnen und Mietern bedanken, die uns trotz der bestehenden Fragen und den mit der Situation verbundenen Belastungen bislang konstruktiv unterstützen.  Ihre Unterstützung und konstruktive Mitwirkung sind ein wichtiger Beitrag dazu, dass die Arbeiten für alle Bewohnerinnen und Bewohner zügig, sicher und ohne weitere Verzögerungen durchgeführt werden können.

Aufgrund der Weigerung einzelner Mieter Zugang zu den Wohnungen für die Vermessung zu gewähren, fehlender oder sehr zögerlicher Rückmeldungen zur Terminvereinbarung für die Maßnahmen im Keller ist es bereits zu einer Verzögerung der Sicherungsmaßnahmen gekommen. Angesichts des bestehenden Sicherungsbedarfs können weitere Verzögerungen leider nicht hingenommen werden. Wie bereits erläutert, entfalten die statischen Sicherungsmaßnahmen je Gebäude nur dann die erforderliche Wirkung, wenn sie nunmehr zeitnah in allen Wohnungen und Kellerräumen ausgeführt werden können. Sollte dies im geplanten und mit den Mieterinnen und Mietern abgestimmten Zeitraum nicht gelingen, müssen wir als Eigentümer entscheiden und mit der Bauaufsicht der Stadt Frankfurt am Main abstimmen, ob die Nutzung der Wohnungen weiter aufrechterhalten werden kann.

Wir bitten Sie daher die mit Ihnen abgestimmten oder noch abzustimmenden Termine zwingend einzuhalten und uns bei der Durchführung der Sicherungsmaßnahmen aktiv zu unterstützen. Unser gemeinsames Ziel bleibt es, die erforderlichen Maßnahmen zügig mit Ihnen umzusetzen. Wir sind überzeugt, dass wir dies gemeinsam schaffen können, und danken Ihnen bereits jetzt herzlich für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.

 

Information zu Betonierarbeiten am 28. Mai und 2. Juni 2026

Im Zuge der laufenden Arbeiten am Oeder Weg stehen Betonierarbeiten für die Bodenplatte an. Dabei wird der Beton eingebracht und anschließend durch sogenannte Flügelglättarbeiten geglättet und bearbeitet.

Die Arbeiten sind an den folgenden Tagen vorgesehen:

Donnerstag, 28. Mai 2026
Dienstag, 2. Juni 2026

Die Betonpumpe wird an beiden Tagen voraussichtlich gegen 7:00 Uhr angeliefert. Mit der Betonage soll jeweils gegen 7:30 Uhr begonnen werden.

Im Anschluss an die Betonage wird die Bodenplatte geglättet. Nach derzeitigem Stand gehen wir davon aus, dass diese Arbeiten aufgrund der aktuellen Temperaturen jeweils gegen 20:00 Uhr abgeschlossen werden können. Da die Verarbeitung und Glättung des Beton jedoch auch von äußeren Bedingungen abhängen, kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass die Arbeiten im Einzelfall länger andauern. Für diesen Fall liegt eine entsprechende Sondergenehmigung der Stadt Frankfurt vor.

Aktueller Stand: Vermessungen und Planung von Sicherungsmaßnahmen

Im Zuge der technischen Untersuchungen an den Gebäuden am Oeder Weg, in der Adlerflychtstraße und in der Hermannstraße wurden nach partieller Freilegung tragender Zwischendecken bauliche Mängel festgestellt. Auf dieser Grundlage werden derzeit erforderliche Sicherungsmaßnahmen geplant.

Die Vermessung der Wohnungen ist hierfür ein wichtiger vorbereitender Schritt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die weitere statische Detailplanung und die konkrete Vorbereitung der Maßnahmen in den einzelnen Wohnungen.

In der Adlerflychtstraße 35 und 37 wurden die Vermessungen bereits durchgeführt. Für die beiden weiteren Gebäude stehen die Vermessungen bevor beziehungsweise werden aktuell vorbereitet.

Die Detailplanung der Sicherungsmaßnahmen läuft. Die Umsetzung soll in den kommenden Monaten erfolgen. Sobald weitere belastbare Informationen vorliegen, werden die betroffenen Mieterinnen und Mieter über die nächsten Schritte informiert.

Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf wenden Sie sich bitte an die Hausverwaltung Bossert Immobilien oder per E-Mail an dialog@amoederweg.de.

So gestalten wir die Bauphase

Der Rückbau beginnt mit den Vorbereitungsarbeiten, wie der Einrichtung der Baustelle, der Absicherung des Geländes und der Entkernung der Gebäude. Dabei werden unter anderem Türen, Fenster und technische Installationen entfernt. Mögliche Schadstoffe werden fachgerecht untersucht und entsorgt. Parallel dazu richten wir Messpunkte für die Überwachung von Lärm, Staub und Erschütterungen ein – mit dem Ziel, Belastungen für die Nachbarschaft frühzeitig zu erkennen und so gering wie möglich zu halten.

Der eigentliche Abbruch ist für Februar bis März 2026 vorgesehen. Er erfolgt abschnittsweise („feldweise“), um Erschütterungen zu minimieren. Zum Einsatz kommen möglichst lärmarme Geräte; Staub wird durch Wassernebel gebunden. Während der gesamten Arbeiten findet ein kontinuierliches Monitoring statt, das Lärm-, Staub- und Erschütterungswerte erfasst. Für die Baustellenlogistik werden klare Zufahrtsrouten festgelegt, Einweiser unterstützen vor Ort. Kurzfristige Sperrungen oder Änderungen werden rechtzeitig angekündigt.

Nach Abschluss des Rückbaus beginnt im Frühjahr 2026 der Neubau. Zunächst entstehen Fundament und Tragstruktur, anschließend folgen der Innenausbau mit Dämmung, Fenstern und Haustechnik sowie die Gestaltung der Außenanlagen. Geplant sind barrierefreie Zugänge, Grünflächen und Fahrradstellplätze. Die Bauweise wird energieeffizient ausgeführt, und Materialien aus dem Rückbau werden – wo immer möglich – wiederverwendet oder recycelt, um Ressourcen zu schonen und die CO₂-Bilanz zu verbessern.

Zum Schutz der Nachbarschaft gelten verbindliche Regeln:

  • Arbeiten erfolgen grundsätzlich nur an Werktagen.
  • Staub wird durch Einhausungen, Absaugungen und Befeuchtung reduziert.
  • Lärmintensive Arbeiten werden angekündigt.
  • Sperrungen im Straßenraum erfolgen nur mit Vorlauf und werden über diese Website und den Online-Ticker kommuniziert.

Unser Ziel ist es, die unvermeidlichen Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten – durch vorausschauende Planung, kontinuierliche Kontrolle und transparente Information.

 

 

Mein Oeder Weg - Illustration zur Bebauung: Symbolhafte Gebäude

Zeitplan

Mein Oeder Weg - Zeitplan: Der Zeitstrahl zeigt fünf aufeinanderfolgende Phasen mit den jeweiligen Meilensteinen: Bis Anfang 2026: Baustelleneinrichtung, Entrümpelung und vorbereitende Maßnahmen Bis März 2026: Hauptabbruch Oeder Weg 74–78 in Etappen Bis Herbst 2026: Rohbau Bis Herbst 2027: Bauausführung Ende 2027: Voraussichtliche Fertigstellung und schrittweiser Bezug der neuen Wohnungen
Mein Oeder Weg - Zeitplan: Der Zeitstrahl zeigt fünf aufeinanderfolgende Phasen mit den jeweiligen Meilensteinen: Bis Anfang 2026: Baustelleneinrichtung, Entrümpelung und vorbereitende Maßnahmen Bis März 2026: Hauptabbruch Oeder Weg 74–78 in Etappen Bis Herbst 2026: Rohbau Bis Herbst 2027: Bauausführung Ende 2027: Voraussichtliche Fertigstellung und schrittweiser Bezug der neuen Wohnungen

Deshalb überprüfen wir die Statik in den übrigen Bestandsgebäuden

Die Erfahrungen am Oeder Weg 74–78 haben gezeigt, wie wichtig ein genauer und fachlich fundierter Blick auf die Bausubstanz ist. Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Deshalb lassen wir auch die übrigen Gebäude in der Adlerflycht- und Hermannstraße sorgfältig untersuchen – insbesondere im Hinblick auf ihre Tragfähigkeit und den baulichen Zustand.

Die Untersuchungen finden in insgesamt sechs Wohnungen statt. Diese müssen für die Dauer der Prüfungen geräumt sein, damit die Arbeiten fachgerecht und sicher durchgeführt werden können. Drei dieser Wohnungen waren bereits nicht bewohnt. Mit den übrigen Mieterinnen und Mietern konnten wir inzwischen individuelle Lösungen finden: Sie können andere Wohnungen innerhalb des Quartiers beziehen und bleiben damit in ihrem vertrauten Umfeld.

Die Prüfungen werden von zwei voneinander unabhängigen Ingenieurbüros durchgeführt. Damit stellen wir sicher, dass die Ergebnisse fachlich fundiert, objektiv und belastbar sind. Die Maßnahme dient ausschließlich einem Zweck: der Sicherheit der Mieterinnen und Mieter. Es geht nicht um Vorentscheidungen über weitere Schritte, sondern darum, eine verlässliche Grundlage zu schaffen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und verantwortungsvoll handeln zu können.

Alle Prüfungen erfolgen schrittweise, fachgerecht und in enger Abstimmung mit dem Bauaufsichtsamt der Stadt Frankfurt. Sämtliche Arbeiten und weiteren Planungen werden mit der Bauaufsicht koordiniert und fachlich begleitet. So stellen wir sicher, dass jede Maßnahme den geltenden Anforderungen entspricht und verantwortungsvoll umgesetzt wird.

Uns ist bewusst, dass solche Untersuchungen Fragen und auch Sorgen auslösen können. Genau deshalb informieren wir transparent über jeden Schritt und sprechen betroffene Mieterinnen und Mieter persönlich an. Die Überprüfungen dienen nicht der Verunsicherung, sondern Ihrer Sicherheit – damit Ihr Zuhause auch in Zukunft ein verlässlicher und geschützter Ort bleibt.

Abweichungen kommunizieren wir in unserem Ticker.

Veranstaltungen

Im Herbst 2025 hat bereits eine erste, gut besuchte Informationsveranstaltung für die Mieterinnen und Mieter stattgefunden. Der persönliche Austausch, das direkte Beantworten von Fragen und das offene Gespräch vor Ort sind für uns ein zentraler Bestandteil einer transparenten und vertrauensvollen Betreuung und Kommunikation mit unseren Mieterinnen und Mietern.

Auch künftig werden wir – abhängig vom Projektstand und vom Informationsbedarf – weitere Veranstaltungen anbieten. Dabei geht es darum, Sie frühzeitig einzubeziehen, Entwicklungen zu erläutern und Raum für Ihre Fragen, Hinweise und Anliegen zu schaffen. Zu allen Terminen laden wir Sie rechtzeitig ein und informieren Sie über Ablauf und Inhalte.

Kontakt

Ihre Fragen sind willkommen. Denn es geht um Ihr Zuhause – um Ihren Alltag, Ihre Nachbarschaft und einen Ort, der Ihnen wichtig ist. Genau deshalb möchten wir gut erreichbar sein und Ihnen verlässliche Ansprechpartner bieten. Ob Sie eine konkrete Frage haben, etwas unklar ist oder Sie einfach eine Rückmeldung geben möchten: Melden Sie sich gerne bei uns.

telefonisch unter 069 – 768 072 111, werktags von 8 bis 18 Uhr

Jede Nachricht wird ernst genommen und beantwortet. Ihre Hinweise, Sorgen und Anregungen helfen uns, das Projekt besser zu verstehen und weiterzuentwickeln. Denn eine gute Lösung entsteht nur im Austausch – transparent, respektvoll und auf Augenhöhe.

Mein Oeder Weg - Illustration zum Kontakt: Ein Mann klickt auf ein Übergroßes Handy